Skatklub Null Hand Greven e. V.

 

S a t z u n g

 

§ 1

 

 

Name, Sitz, Verbandszugehörigkeit und Geschäftsjahr

 

1.

Der Verein führt den Namen „Skatklub Null Hand Greven“, nach erfolgter Eintragung in das Vereinsregister, die alsbald erwirkt werden soll, mit dem Zusatz „eingetragener Verein“ (“e. V. „).

 

2.

Der Verein hat seinen Sitz in Greven.

 

3.

Er ist Mitglied des Deutschen Skatverbandes e. V. und der Skatsportverbandsgruppe 44 Münsterland/Emsland e. V.

 

4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

 § 2

 

Vereinszweck, Gemeinnützigkeit

 

1.

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung durch Pflege und Förderung des Skatsports, durch regelmäßige Skatabende, Durchführung von Skatturnieren und Vergleichswettkämpfen mit anderen Skatvereinen sowie Jugendarbeit.

 

2.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

3.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

 

4.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

 

 

 § 3

 

Erwerb der Mitgliedschaft

 

1.

Mitglied des Vereins kann jeder Skatspieler werden. Der Aufnahmeantrag ist unter Angabe des Namens, Alters und Anschrift mündlich oder schriftlich bei einem Vorstandsmitglied abzugeben.

 

Minderjährige müssen die Zustimmung ihres gesetzlichen Vertreters nachweisen.

 

2.

Mit dem Antrag erkennt der Bewerber für den Fall seiner Aufnahme die Satzung an.

Über die Aufnahme entscheiden die am Spieltag anwsenden Mitglieder mit einfacher Mehrheit.

 

 § 4

 

Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

1.

Die Mitglieder sind verpflichtet, die sportlichten Bestrebungen und Interessen des Vereins nach Kräften zu unterstützen, sowie die gefassten Beschlüsse und Anordnungen der Vereinsorgange zu befolgen.

 

2.

Die Mitglieder sind berechtigt an den Vereinsveranstaltungen und sonstigen Angeboten des Vereins teilzunehmen.

 

3.

Alle Mitglieder haben nach Vollendung des 18. Lebensjahrs gleiches Stimm- und Wahlrecht. Eine Übertragung des Stimmrechts ist nicht zulässig.

 

4.

Die Mitglieder haben bei Aufnahme in den Verein eine Aufnahmegebühr zu zahlen. Deren jeweilige Höhe durch die Mitgliederversammlung festgesetzt wird.

 

5.

Alle Mitglieder sind verpflichtet die von der Mitgliederversammlung festgesetzen Mitgliedsbeiträge jährlich  im voraus bis zum 31. März des jeweiligen Kalenderjahres zu entrichten.

 

6.

Mitglieder, die ihren Jahresbeitrag nicht bis zum 30. April des jeweiligen Kalenderjahres bezahlt haben werden gemahnt.

Nach zweimaliger erfolgloser Mahnung können sie auf Beschluß des Vorstands aus der Mitgliederliste gestrichen werden. 

                                                          

 

 § 5

 

Erlöschen der Mitgliedschaft

 

1.

Die Mitgliedschaft erlischt durch

 

a) Tod

b) freiwilligen Austritt

c) Streichung aus der Mitgliederliste

d) Ausschluß

 

2.

Der Austritt kann nur durch schriftliche Erklärung mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten zum Ende des laufenden Geschäftsjahrs erfolgen. Bei Vorliegen wichtiger Gründe ist ein Ausscheiden mit Zustimmung des Vorstands ohne Einhaltung der Frist möglich.

 

3.

Mitglieder die mit der Entrichtung ihrer Beiträge länger als drei Monate im Rückstand sind, können auf Beschluß des Vorstandes unter den Voraussetzungen des § 4 Absatz 6 Satz 1 und 2 aus der Mitgliederliste gestrichen werden.

 

4.

Durch einstimmigen Beschluß des Vorstands kann ein Mitglied nach vorheriger Anhörung aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Dem von einem Ausschluß Betroffenen ist der gefaßte Beschluß schriftlich unter Angabe der Gründe mitzuteilen. Das ausgeschlossene Mitglied kann innerhalb von 14 Tagen schriftlich Berufung beim Vorstand einlegen, der innerhalb weiterer 14 Tage ein außerordentliche Mitglieder-versammlung einzuberufen hat, die dann endgültig über den Ausschluß entscheidet.

 

Ausschließungsgründe sind insbesondere:

a) grobe Verstöße gegen Satzung, Spielordnung und Interessen des Vereins sowie gegen Beschlüsse und Anordnungen der Vereinsorgane,

b) unehrenhaftes Verhalten innerhalb und außerhalb des Vereins.

 

 § 6

 

Organe des Vereins

 

Organge des Vereins sind

 

1.

die Mitgliederversammlung 

 

2.

Der Vorstand bestehend aus

 

- dem Vorsitzenden

- dem stellvertretenden Vorsitzenden

- dem Kassierer

- dem Schriftführer

 

 § 7

 

Mitgliederversammlung

 

1.

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich im Februar statt. Sie wird schriftlich vom Vorsitzenden unter Angabe der Tagesordnung mindestens acht Tage vor der Versammlung einberufen. Anträge, die in dieser Mitgliederversammlung behandelt werden sollen, müssen mindestens 3 Tage vor der Versammlung beim Vorstand schriftlich eingereicht werden.

2.

Der Beschlußfassung der ordentlichen Mitgliederversammlung unterliegen:

 - Geschäftsbericht, Kassenbericht, Bericht der Kassenprüfung,

- Entlastung des Vorstandes,

- Wahl des Vorstandes,

- Wahl der Kassenprüfer,

- Festsetzung der Vereinsbeiträge,

- Satzungsänderung,

- Anträge von Mitgliedern an die Mitgliederversammlung.

3.

Außerordentliche Mitgliederversammlungen können vom Vorstand nach Bedarf einberufen werden.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist dann einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins dies erfordert oder wenn mindestens 20 % der Mitglieder dies schriftlich gegenüber dem Vorstand verlangen. Kommt der Vorstand einem solchem Verlangen nicht innerhalb von 10 Tagen nach Eingang des Schreibens nach, so können diese Mitglieder die Mitgliederversammlung selbst einberufen. Form und Frist für die Einberufung der außerordentlichen Mitgliederversammlung richtet sich nach § 7 Abs. 1.

 

4.

Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlußfähig.

 

5.

Alle Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst, wenn nicht in der Satzung etwas anderes bestimmt ist. Zur Satzungsänderung ist ¾ Mehrheit der Anwesenden erforderlich.

 

6.

Die Abstimmung erfolgt öffentlich durch Zurufen oder das Handzeichen, wenn nicht von 20 % der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder geheime Abstimmung beantragt wird.

 

7.

Bei Stimmengleichheit entscheidet der 1. Vorsitzende.

 

8.

Die vom Schriftführer protokollierten Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden den Mitgliedern innerhalb von drei Wochen nach der  Versammlung schriftlich mitgeteilt. Das Protokoll ist vom Schriftführer und vom 1. Vorsitzenden zu unterschreiben.

Einwende gegen das Protokoll müssen innerhalb von 3 Wochen nach Erhalt des selben beim Vorstand geltend gemacht werden.

 

9.

Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit vom stellvertretenden Vorsitzenden geleitet. Sind beide abwesend, ist ein Versammlungsleiter zu wählen.

 

 § 8

 

Vorstand

 

1.

Die Vorstandsmitglieder werden durch die Mitgliederversammlung für jeweils zwei Jahre gewählt, wobei jedes Jahr abwechselnd der Vorsitzende und Kassierer bzw. der stellvertretende Vorsitzende und der Schriftführer gewählt werden. Wiederwahl ist zulässig. Zu Vorstandsmitgliedern können nur Mitglieder des Vereins bestellt werden.

 

2.

Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende und der Kassierer. Er vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich.

 

3.

Der Vorstand führt die Beschlüsse der Mitgliederversammlungen durch.

 

4.

Der Vorstand leitet und regelt die Geschäfte des Vereins und verwaltet das Vereinsvermögen.

Um den Verbandsbeitrag zu bezahlen, hat er insbesondere dafür Sorge zu tragen, dass am Ende des Geschäftsjahres in der Vereinskasse sich mindestens ein Geldbetrag befindet, der der Höhe des Verbandsbeitrages entspricht.

 

5.

Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn ¾ seiner Mitglieder anwesend sind.

 

6.

Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefaßt. Bei Stimmengleichheit entscheidet der 1. Vorsitzende.

 

7.

Der Vorstand hat für die ordnungsgemäße Abwicklung des Spielbetriebs zu sorgen. Zu diesem Zweck erläßt er entsprechende Ordnungen (wie z. B. Spielordnungen ect.).

 

 § 9

 

 

Rechnungsprüfer

 

Die Mitgliederversammlung wählt jeweils für die Dauer eines Jahres zwei Rechnungsprüfer, die nicht dem Vorstand angehören sollen.

 

Ihnen obliegt es, Rechnungen und die Kassenführung des Vereins zu prüfen und der Mitgliederversammlung darüber Bericht zu erstatten. Wiederwahl eines der beiden Rechnungsprüfer ist möglich.

 

 § 10

 

 

Schlußbestimmungen

 

1.

Die Auflösung des Vereins kann nur durch eine extra hierfür einberufene Mitgliederversammlung mit einer ¾ Mehrheit der abgegebenen Stimmen erfolgen.

 

2.

Das bei Auflösung des Vereins vorhandene Vermögen wird nach Deckung der Unkosten unter den noch zugehörigen Vereinsmitgliedern, die keinen Beitragsrückstand und die erforderlichen mindest Serien gespielt haben, gleichmäßig aufgeteilt.

 

3.

Sollte ein Teil dieser Satzung ungültig sein, so bleibt die Gültigkeit des übrigen Teils davon unberührt.